"Par la vie - pour la vie - par le travail"

Durch das Leben - für das Leben - durch die Arbeit

Dieses Zitat stammt von Célestin Freinet, dem französischen Reformpädagogen, dessen Grundlagen und Haltung unsere Pädagogik prägen. Kinder lernen am besten (für's Leben), wenn das, was sie tun, einen Bezug zu ihrem Leben hat (Sozialraumorientierung) und ihnen sinnvoll erscheint. Sie möchten mit "Echtzeug" arbeiten, aktiv und selbst-tätig sein. Freinet unterschied nicht zwischen (nur) Spiel und Arbeit - das Tun der Kinder hatte für ihn immer eine ernstzunehmende Bedeutung. 

Wenn wir alle zwei Jahre in der unmittelbare Umgebung der Kita auf einen Kartoffelacker fahren und dort Kartoffeln ernten, Käfer sammeln und beobachten, den Trecker entern und den großenn Anhänger füllen, dann tut das richtig gut - und es wäre ganz im Sinne Freinets! 

Was für ein Gefühl, die Früchte der Erde zu ernten, damit dem Bauern zu helfen und den Duft der frischen Kartoffeln und der Erde zu atmen!

 

 

 

Wir erobern das Feld!

 

 

Die Kinder haben richtig gearbeitet!

Das Team, Eltern und Großeltern unterstützten sie dabei tatkräftig!

Sipan und Lena sind stolz auf die riesigen Kartoffeln in ihren Eimern!
Isabel bekommt zum Glück Unterstützung von Violetta - sonst könnte sie ihren schweren Korb gar nicht zum Trecker tragen!

 

 

Hille und Heino Schnittker mittendrin

Sie haben für jedes Kind ein liebes  Wort und nehmen alle gefüllten Körbe und Eimer der Kinder entgegen - nach einer Stunde ist der Treckeranhänger fast voll!

 

 

 

Was für eine Kulisse!

Es ist schon ein Abenteuer, hier raus ins Moor zu fahren... Zwischendurch, während man im Auto durchgeschüttelt wird, fragt man sich ernsthaft, ob das WIRKLICH der richtige Weg ist - eine Moorstrasse aus Sand eben... Aber Meike hatte gesagt: "Hinter dem Maisfald links rein!" - dort ist er tatsächlich, der Kartoffelacker!

 

 

Es kreucht und fleucht...

Manche Kinder verlegten sich von der Kartoffelernte aufs Kartoffelkäfersuchen... 

Ist auch wichtig!

 

 

Das Beste ist immer noch der Trecker!

Wie toll - die Kinder durften sogar auf den Trecker klettern und alles inspizieren. Auch der sich zusehens füllende Anhänger wurde bestaunt!

 

 

 

Wo kann man noch im Stroh spielen? Hier!

 


 

 

Wo kann man besser Erntedank feiern?

Es ist Tradition, dass wir im Anschluss an die Kartoffelernte direkt auf dem Acker einen Erntedankgottesdienst feiern. 

Der Bezug liegt auf der Hand und wird für die Kinder richtig greifbar.

 

Die Kinder haben Blumen, Obst und Gemüse für einen schönen Altar mitgebracht. Das Kreuz haben wir zünftig vor Ort aus Zweigen gebaut.

 

Pfarrerin Albrecht, derzeit als Vertretung in Dreibergen tätig, ließ sich auf diese ungewöhnliche "Location" ein und kam zu uns ins Moor.

 

Die Kinder sangen fröhlich und lautstark ihr neues Lied: "Hast Du heute schon Danke gesagt?"
Ein Moment bei sich selbst - wir beten gemeinsam und schließen dabei die Augen.
Pfarrerin Albrecht erzählte die Schöpfungsgeschichte und hatte dazu noch schöne, anschauliche Bilder mitgebracht.

 

 

Ein schöner "Einstand" bei uns, Pastorin Albrecht!

 


 

Sie sind einfach toll, Hille und Heino!

Obwohl Sie gar keine Enkelkinder mehr bei uns haben, durften wir wieder zum Kartoffeln-Auskriegen zu Ihnen kommen!

Wir bedanken uns ganz herzlich mit Merci-Schokolade und selbst gemalten Bildern von den Kindern.

 

Es war wieder wunderschön - Danke!!!

 

DANKE!

Hille und Heino Schnittker haben wieder einen Streifen Kartoffeln für uns reserviert!

 


 

 

DANKE!

Nur die Bereitschaft und Zeit vieler (Groß-)Mütter und (Groß-)Väter, uns ins Moor zu fahren, z.T. die Kinder zu begleiten und wieder abzuholen, macht es möglich, dass wir solche Ausflüge unternehmen!

 

 


 

DANKE!

Pfarrerin Albrecht feierte mit uns einen lebendigen Gottesdienst und bezog die Kinder auf ihren Heuballen wunderbar mit ein - obwohl sie uns vorher gar nicht kannte!

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